Veranstaltung zum Tag gegen Gewalt gegen Frauen 2018

Auch zum diesjährigen Tag „Gegen Gewalt gegen Frauen“ laden wir zu unserer Interventionsveranstaltung ein.

Am 5. Dez. um 10 Uhr im Haus der Jugend in der Freiligrathstraße in Zeitz haben wir das Thema „Wege aus der Sucht“ zum Mittelpunkt des Tages gestellt.

Warum Wege aus der Sucht?

Sucht und Suchterkrankungen sind ein zunehmendes Problem unserer Gesellschaft und demzufolge auch ein zunehmendes Problem für uns im Frauenhaus. Ein Thema, dass deshalb nicht ausgeblendet werden soll und kann.

Zone C von Sebastian Caspar

Die Einführung in das Thema mit Buchlesung aus seinem Erfahrungsbericht übernimmt Sebastian Caspar. „Zone C“ ist das Porträt einer Jugend, die nicht einmal mehr für den Augenblick lebt, wie Steffen Könau von der Mitteldutschen Zeitung in seinem Kommentar schreibt.

Weitere Gesprächspartner und Referenten zu Thema sind Herr Rühle (Pluspunkt Apotheke), Herr Tosch (Suchtberatung Rotes Kreuz), Herr Kästner (Habilis), Herr Thuß (Fachklinik Klosterwald) und Frau Triebe (Blaues Kreuz).

Wir freuen uns auf die Veranstaltung, die uns ein wichtiges Anliegen ist, und insbesondere natürlich auf Ihr Kommen.

Mehr Schutz bei häuslicher Gewalt

Häusliche Gewalt ist als Thema nicht sonderlich präsent, bei Gesprächen stellen wir immer wieder fest, dass niemand so recht weiß, was zu tun ist, was getan werden könnte.

Eine Anlaufstelle ist natürlich das Frauenhaus – Notruftelefon 0160 – 648 4913 – die Mitarbeiterinnen helfen gerne mit Rat weiter.

Information zum Gewaltschutzgesetz

Vom Bundesjustizministerium gibt es auch eine kostenlose Broschüre, in der die Situation von der rechtlichen Seite her beleuchtet wird. Die Broschüre steht online und kann hier von der Seite des Ministeriums herunter geladen werden.

Von wem geht die größte Gefahr für Frauen in Deutschland aus?

Ein Beitrag des Bayerischen Rundfunks in der Sendung „quer“

Häusliche Gewalt

Diese neue Statistik enthüllt erschreckende Fallzahlen über Gewalt gegen Frauen.

Gepostet von quer am Dienstag, 20. November 2018

BKA-Studie: Alle fünf Minuten wird in Deutschland eine Frau misshandelt, gestalkt oder bedroht

Fast 140.000 Fälle häuslicher Gewalt wurden 2017 gemeldet, in der überwiegenden Mehrheit waren die Opfer Frauen. Familienministerin Giffey geht davon aus, dass 80 Prozent der Fälle im Dunkelfeld stattfinden.

Familienministerin Franziska Giffey hat in Berlin die Statistik zu Partnerschaftsgewalt des Bundeskriminalamts (BKA) vorgestellt. 113.965 Frauen wurden demnach von ihrem Partner oder ehemaligen Partner misshandelt, gestalkt oder bedroht. „Für viele Frauen ist das Zuhause ein gefährlicher Ort“, sagte Giffey.  zum Artikel

Quelle: www.spiegel.de

Tag gegen Gewalt gegen Frauen 2018

Jedes Jahr im November findet der „Tag gegen Gewalt gegen Frauen“ statt und soll auf die vielfach verdrängten Gewaltprobleme aufmerksam machen.

Frauenhaus Zeitz Fahne Tag gegen Gewalt gegen Frauen

Motto zum Tag gegen Gewalt gegen Frauen

Die traditionelle Fahne wird am Freitag um 9.30 durch den OB der Stadt Zeitz, Christian Thieme, vor dem Rathaus gehisst.

Die Informationsveranstaltung verschiebt sich dieses Jahr aus terminlichen Gründen und wird am 5. Dez. stattfinden.

 

 

 

Neue Website für Hilfe bei digitaler Gewalt

Wir reden in der heutigen Zeit nicht mehr nur von physischer und psychischer Gewalt, sondern zunehmend auch von digitaler Gewalt. Auch wenn manche vermeintlich damit umgehen können, eine erhebliche Belastung stellt sie dennoch dar.

Der bff – Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe hat deshalb eine neue Website freigeschaltet, die primär Hilfe und Information bei digitaler Gewalt liefert.

Die Website

www.aktiv-gegen-digitale-gewalt.de/de/

steht ab sofort zur Verfügung. Natürlich hilft aber auch das Frauenhaus weiter.

Die Pressemitteilung des Bundesverbandes finden Sie hier Pressemitteilung bbf Digitale Gewalt

Gewalt gegen Frauen – ein Beitrag in der Fernsehsendung Frontal 21

Gewalt gegen Frauen, und auch Kinder, ein Thema, das in der Öffentlichkeit nicht wirklich präsent ist. Es wird sicherlich immer wieder kommuniziert, den Umfang kann man aber tatsächlich nur erfassen, wenn man direkt mit den Betroffenen, wie z. B. mit/im Frauenhaus arbeitet und dort täglich damit konfrontiert wird.

Frontal 21 hat sich in einem Beitrag am 30. Okt. 2018 eindringlich des Themas angenommen. Den entsprechenden Link haben wir hier eingestellt.

In diesem Fernsehbeitrag kam auch eine Frau zu Wort, der angeraten wurde, wieder nach Hause zu gehen, da das Haus voll sei. Für uns unerklärlich! Selbst wenn wir voll belegt sind, incl. der Notzimmer, machen wir in so einem Notfall immer etwas oder Alternativen möglich.

Erlös des Zuckerfestes 2018 geht an das Frauenhaus

Zum diesjährigen Zuckerfest haben die Zeitzer Bäcker die Besucher wieder mit einem extragroßen Zuckerkuchen versorgt.

Zeitzer Bäcker/innen bei der Scheckübergabe an das Frauenhaus

Der Erlös aus dem Zuckerkuchenverkauf, immerhin stolze 1.500 Euro, ging dieses Jahr an das Frauenhaus Zeitz. Übergeben wurde der symbolische Scheck in Anwesenheit von Oberbürgermeister Christian Thieme an Frau Claudia Höfler-Loff und Herrn Gerhard Wilhelm, den Initiatoren des Frauenhauses.

Mit dieser Spende ist es uns möglich, dringende Investitionen in das Mobiliar, das schon arg in die Jahre gekommen ist, mitzufinanzieren.

Herzlichen Dank den Zeitzer Bäckern und vor allem den vielen Zeitzern und auswärtigen Besuchern, die die Spende ermöglicht haben.

 

Frau Prof. Dr. Kolb-Janssen zu Besuch im Frauenhaus

Prof. Dr. Angela Kolb-Janssen (zweite von rechts)

Die Wiedereröffnung unseres Frauenhauses zum April 2013 ging seinerzeit maßgeblich auf die Unterstützung von Frau Prof. Dr. Angela Kolb-Janssen zurück, zu der Zeit Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt.

Daher waren wir besonders erfreut, dass wir sie anlässlich eines Besuches in diesem September in Zeitz auch bei uns im Haus begrüßen konnten.

Ohne sie gäbe es das Frauenhaus sicherlich nicht. In diesen etwas mehr als fünf Jahren hatten wir über 5.000 Belegungstage durch schutz- und hilfesuchende Frauen und fast 4.500 Belegungstage durch die ebenfalls immer wieder betroffenen Kinder.